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Ein Urlaub in Schottland

Brücke nach Skye
Brücke nach Skye

Im September 2013 bin ich mit meiner Frau im Urlaub nach Schottland gefahren. Der Grund für diese Reise war, die schottischen Eisenbahnen zu erleben. Die Reise wurde von einer Firma in der Stadt Cupar geplant. Die Eisenbahnen waren zum Teil die normalen Garnituren aber manchmal mit renovierten alten Wagen und Lokomotiven. Die Reisenden waren alle begeistert von der alten Ausrüstung und der schönen Landschaft. Alle waren mit Landkarte, Fernglas und Kamera ausgerüstet. Schottland hat viele Berge, Heidelandschaften, Seen, Wälder und Inseln.

Aviemore
Aviemore

Wir sind nach Edinburgh geflogen. Wenn man will, kann man dort einen Wagen mieten. Das wäre gut, wenn man seine eigene Strecke geplant hat. Edinburgh, die Hauptstadt, hat dem Besucher viel zu bieten. Sie hat ein Schloß mit einer schönen kleinen Kapelle, die “Queen Margaret’s Chapel” heißt. Auch hat die Stadt schöne Gebäude, weite Straßen, elegante Häuser und einen königlichen Palast, den “Holyrood Palace”. Auf unsere Reisegruppe hat ein Bus gewartet. Wir haben in der Stadt Strathpeffer gewohnt. Das ist eine, kleine, elegante Stadt, die im 18.Jahrhundert als Heilbad berühmt war. Wir haben im Hotel übernachtet und morgens sind wir mit einem Bus zum Bahnhof gefahren. Während der drei Tage haben wir einige Städte besucht. Die erste, Aviemore, ist ein Wintersportzentrum. Wenn das Wetter wärmer und trockner ist, kann man Wanderungen machen. Es gibt viele Gelegenheiten, Zimmer oder Häuser zu mieten. Nicht weit sind die Cairngorm Berge. Diese sind aber im Winter wegen der extremen Wetterlage manchmal gefährlich.

Mit Zügen sind wir in den Osten des Landes nach Boat of Garten, Thurso und Wick gefahren. Wick ist ein kleiner Hafen, den ich besonders mag. Es ist möglich, den Hafen zu Fuß zu erforschen und Fischerboote und andere Boote zu sehen. An der Westküste haben wir Kyle of Lochalsh, Fort William und Mallaig besucht. Von Fort William kann Ben Nevis, der höchste Berg Schottlands, gesehen werden. Von Kyle of Lochalsh ist die Insel von Skye sichtbar. Hier habe ich mich an ein Gedicht von Robert Louis Stevenson erinnert. Das Gedicht beschreibt die Reise von Charles Edward Stuart (“Bonnie Prince Charlie”) als er nach seiner Niederlage in der Schlacht von Culloden im Jahr 1745 nach Skye geflohen ist. Heute verbindet eine moderne Brücke die Insel mit dem Festland. Von Mallaig nach Fort William fährt der Zug über den Glenfidden Viadukt, den alle fotografieren wollten. Der Viadukt ist ein viktorianisches Wunder, das mit Säulen aus Ziegel gebaut ist.

Glenfinnan ViaduktVor dem Ende der Reise fuhr der Zug oder der Bus vorbei an Loch Lomond und Loch Ness. Beide Seen sind mehr als zwanzig Kilometer lang. Schottland ist wunderschön, aber Vorsicht, das Wetter ist wechselschaft. Regenschutz ist wichtig. Aber manchmal scheint auch die Sonne. Die Bevölkerung ist freundlich und ich empfehle eine Reise nach Schottland. Am besten ist es, denke ich, die Reise mit einem Reiseveranstalter zu machen, aber es ist möglich, selbst zu planen. Zum original schottischen Frühstück vergessen Sie nicht auf den Haferbrei (porridge)!

 Von John Harvey – Bracknell & Wokingham College

 

Erkunden Sie Schottland : http://www.visitscotland.com/

 

 

‘Sing me a song of a lad that is gone’(1892)

Robert Louis Stevenson

Sing me a song of a lad that is gone,

Say, could that lad be I?

Merry of soul he sailed on a day

Over the sea to Skye.

 

Mull was astern, Rum on the port,

Eigg on the starboard bow;

Glory of youth glowed in his soul:

Where is that glory now?

 

Sing me a song of a lad that is gone,

Say, could that lad be I?

Merry of soul he sailed on a day

Over the sea to Skye.

 

Give me again all that was there,

Give me the sun that shone!

Give me the eyes, give me the soul,

Give me the lad that’s gone!

 

Sing me a song of a lad that is gone,

Say, could that lad be I?

Merry of soul he sailed on a day

Over the sea to Skye.

 

Billow and breeze, islands and seas,

Mountains of rain and sun,

All that was good, all that was fair.

All that was me is gone.