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Käthe Kollwitz macht in Kultur

Am Kulturtag (ein besonderer Jahrestag in der Region) unternehmen Schüler der Gesamtschule Käthe-Kollwitz etwas im Fach Kultur.

Oft gehen sie in ein Museum, besuchen eine Kunstausstellung oder sie gehen einfach auf Künstler zu und laden sie in die Schule ein. So machte das die Klasse 11 kürzlich.

Am 6.2.14 kamen 2 Künstler der Villa Zündfunke in unsere Schule in der Absicht uns im Team einander näher zu bringen. Dafür hatten sie ein Projekt ausgearbeitet, das uns ermutigen sollte und Kreativität und Teamarbeit der Gruppe forderte. Aus fast 100 Schülern wurden 4 Teams gebildet.

Diese Teams hatten die Aufgabe,ein Portrait(2×1,6 Meter) der Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin Käthe Kollwitz zu schaffen.

Zunächst erfuhren wir etwas aus ihrem Leben.Wir erfuhren,dass Käthe Kollwitz eine sozial engagierte Künstlerin war, die ihren Sohn im 1.Welt krieg verlor.

Getrieben von Kummer und Zorn über den Krieg zeichnete sie Bilder gegen den Krieg. Unglücklicherweise starb sie wenige Tage vor dem Ende des 2.Weltkriegs.

Unsere Schule hat ihren Namen. Danach erklärten uns die Künstler Winfried Becker (www.kompakt-consulting.de) und Andreas Baschek (www.kunst-portal-baschek.de), wie wir vorgehen sollten.

Zunächst mussten wir die 4 großen Holzplatten glätten und sie mit Klarlack streichen. Dann wurde uns das Portrait von K. Kollwitz gezeigt, das wir (auf den Platten) selber nachgestalten sollten. Anschließend hatte jede Gruppe die Aufgabe, draußen mit den Mobile Phones Fotos zu machen, um variable farben, Muster und Strukturen zu haben.

Diese Fotos wurden gesammelt. Während sie gedruckt wurden, aßen wir alle zusammen Pizza. Nach dem Essen gingen wir an die Arbeit.

Die gedruckten Fotos wurden dann in kleine Schnipsel gerissen und auf bestimmte Stellen geklebt. Um ein gelungenes Bild zu schaffen, war es nötig,sich miteinander abzusprechen.

So kamen wir mit Mitschülern zusammen, die wir vorher nicht kannten. Das war oft eine lustige und klebrige Angelegenheit.

Schließlich kamen dabei 4 künstlerische und abstrakte Portraits heraus. Eine Jury wurde gebildet, unsere Portraits nach bestimmte Kriterien zu beurteilen. Mit einer kleinen Feier bei Musik und guter Stimmung wurden die Gewinner geehrt. Die Gruppe mit dem Abstraktesten Bid gewann einen Kinobesuch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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