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Sandy Lane Primary School sucht eine Leverkusener Partnerschule

ÜBERSICHT

Wir sind eine große dreiklassige Grundschule mit 656 Schülern im Zentrum von Bracknell. 2002 vereinigten sich Sandy Lane Nursery, Infant School und Junior School und wurden Sandy Lane Primary School. Wir haben ein wundervolles Team von Mitarbeitern, Gouverneuren und Schülern, die dabei helfen, Sandy Lane zu einem tollen Platz zum Lernen zu gestalten. Wir haben auch viel Glück, da wir viel Platz, Spielplätze und grüne Flächen zum Spielen haben!

Unser Logo ist ein Löwe und unser Motto ist PRIDE:Positive Respectful Independent Determined Enquiring (deutsch: STOLZ: Postive Respektvolle Unabhängige Erkundung).

Wir sind im Sport sehr erfolgreich und haben glücklicherweise einen fachverständigen Sportlehrer, Mr. Medford. Wir bieten eine Vielzahl von Clubs (AGs) an, unter anderem einen brillanten Chor geführt von unserer stellvertretenden Schulleiterin, Miss Einchcomb. Wir haben ein Junior Leadership Team (JLT), das eng mit unserer Schulleiterin, Miss Jackson, zusammenarbeitet.

DEUTSCH

Am Anfang des neuen Schuljahres 2015-2016 haben wir ein paar Änderungen an unserem Fremdsprachencurriculum vorgenommen. Letztes Jahr hat die Regierung das Erlernen von Fremdsprachen in Key Stage 2 (Schüler von sieben bis elf Jahren) gesetzlich festgemacht. Das neue Lernprogramm besagt, dass:

„Das Beibringen kann eine moderne oder antike Fremdsprache sein und sollte sich dabei darauf konzentrieren, den Schülern einen wesentlichen Fortschritt in einer Sprache zu ermöglichen.“

Seit vielen Jahren war Sandy Lane dem schon voraus, indem es in Key Stage 2 Französisch und Deutsch unterrichtete.

Jedoch, um dem neuen Curriculum zu folgen, haben wir uns entschieden, dass Deutsch in den Klassen 3-6 unterrichtet wird. Wir sind sehr begeistert über das Sprachniveau und das Selbstvertrauen, dass die Schüler nach 3-4 Jahren Deutschunterricht haben werden!

Frau Marshall ist eine ‚specialist Langugage Teacher‘ (Fremdsprachenlehrerin), die Deutsch in der Key Stage 2 (Alter 7-11) unterrichtet. Jede Klasse hat jede Woche  eine 45-60 minütige Unterrichtsstunde für drei bis vier von sechs Trimestern im Schuljahr. Wir lernen Deutsch mithilfe allerhand lustiger Sprachspiele, kurzer Filme, Lieder und Geschichten. Wir lernen auch deutsche Sitten und Feste, die im Jahr stattfinden. Manchmal haben wir Muttersprachler, die uns besuchen und wir haben eine gute Verbindung zu unserer benachbarten weiterführenden Schule, Garth Hill College. Letztes Jahr haben wir eine Gruppe von Achtklässlern willkommen geheißen, die für unsere Fünftklässler eine Unterrichtsstunde über Zootiere gehalten haben.

Im dritten Schuljahr nehmen die Schüler abwechselnd ein ‚German Bag‘ (Deutsche Tasche) mit nach Hause, dass ein Teddy mit ihrem/seinem Personalausweis, ein Kartonbilderbuch, Rezeptkarten, Sprachspiele, eine Auswahl von Euromünzen und ein Notizbuch beinhaltet. Jede Woche teilen die Schüler Fotos, Erfahrungen, neue Fakten oder Wörter mit ihrer Klasse.

Die deutschen Teddybären heißen Lars, Leonie, Florian und Katja! Die Teddys kommen auf sehr aufregende Abenteuer mit, vom bowlen zu Cub Scout Camps (Pfadfinder) und sogar ins Ausland!

In der vierten Klasse lernen die Schüler über Essen und Trinken. Dieses Jahr planen wir ein deutsches Frühstuck oder Kaffee und Kuchen. Sie werden Café-Rollenspiele vorführen, Menüs und Tischdecken entwerfen und sich auch gegenseitig zusammen mit wichtigen Gästen bedienen, indem sie ihre Deutschkenntnisse benutzen. In der Weihnachtszeit hatten die Viertklässler viel Freude beim Probieren von Lebkuchen, Spekulatius und Stollen! Spekulatius war der klare Gewinner!

Die Kinder an der Sandy Lane genießen es, das, was sie in Deutsch gelernt haben vorzuführen und mit dem Publikum zu teilen! Zum Beispiel in der Weihnachtszeit hat die fünfte Klasse eine Aufführung über Weihnachten in Deutschland zusammengesetzt. Sie stellten Schuhe für Sankt Nikolaus her und schrieben ihm einen Brief. Sie arbeiteten den Sinn des Gedichtes „Advent, Advent ein Lichtlein brennt“ heraus und gestalteten ihren eigenen Adventskranz. Weihnachtsvokabular und Zahlen wurden geübt, indem man einen Klassenadventskalender herstellte und wir lernten das Lied „Lasst uns froh und munter sein“. Manche Kinder verkleideten sich als Sankt Nikolaus, Krampus und deutsche Kinder in ihren Pyjamas und haben das Lied (als Theaterstück) vorgespielt, während der Rest der Klasse das Lied in Deutsch sang.

In der sechsten Klasse lernen wir über das Wetter. Wir schreiben, führen vor und filmen unsere eigenen Wetterberichte für die Klasse mit Hilfe von Requisiten und unserem geographischen Wissen Deutschlands. Wir werden sicherer im freien Schreiben, indem wir Wortverstärker und unser Wissen der deutschen Grammatik benutzen.

Letztes Jahr lernte die sechste Klasse auch ihre Familien zu beschreiben. Sie benutzten zweisprachige Wörterbücher, um Adjektive zu finden, die ihre Mütter oder andere besondere Familienmitglieder beschrieben und machten danach wunderbare Muttertagsatzblumen.

Sandy Lane Primary School würde sich freuen eine Schule in Leverkusen zu finden, um unsere Arbeit zu teilen und uns bei unserer deutschen Sprachlernreise zu helfen!

 

 

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Mein Praktikum in South Hill Park

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South Hill Park, Bracknell

Mein Name ist Nadine, ich bin 14 Jahre alt und ich besuche das Landrat-Lucas-Gymnasium in Leverkusen. In der neunten Stufe muss jeder Schüler ein 2-wöchiges Praktikum absolvieren. Da ich mein Praktikum gerne im Ausland machen wollte und auch sehr an verschiedenen künstlerischen Bereichen interessiert bin, habe ich mich sehr gefreut, als ich die Stelle in South Hill Park bekommen habe. South Hill Park ist ein Kulturzentrum und liegt an einem schönen, großen Park. Es gibt sehr viele interessante Angebote, wie verschiedene Workshops, Kurse, ein Kinoprogramm, ein Theater oder auch andere Events. Man kann sogar Räume für Veranstaltungen mieten.

Ich habe jeden Tag um 10 Uhr angefangen und war die meiste Zeit bei den Leuten vom Set, welche alle unglaublich nett waren. Insgesamt habe ich an acht Projekten mitgewirkt. Ich habe z.B. Kulissen gestrichen, oder auch einen Raum für eine Geburtstagsparty vorbereitet. Mit meinen Kollegen habe ich mich sehr gut verstanden und habe auch viel darüber gelernt, wieviel Arbeit eigentlich hinter so einem Theaterstück steckt.

Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht und zum Abschluss durfte ich mir sogar noch das Stück „One Man, Two Guvnors“ angucken, welches echt lustig war.

 

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Auslands-praktikum in Bracknell

Lisa Margolius schreibt…

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Lisa

Wo lernt man besser Englisch als in England? England die mysteriöse Insel in Europa, die jeder kennt, aber doch nie wirklich ganz.

Da ich vorhabe Anglistik zu studieren und ich mich direkt nach dem Abitur nicht bereit gefühlt habe zu studieren, dachte ich mir: ‚ Welche bessere Vorbereitung auf so ein Studium, als in dem jeweiligen Land zu leben? ‘

Zuerst dachte ich mir, ich könnte einen Europäischen Freiwilligendienst  in Großbritannien absolvieren, aber die Plätze nach England sind heißbegehrt, da fast alle Kosten von der Europäischen Union erstattet werden. Somit war es recht unwahrscheinlich, dass ich einen Platz kriegen würde. Da hat mich meine Nachbarin auf die Partnerschaft von Leverkusen und Bracknell aufmerksam gemacht. Vielleicht hätte die Partnerschaft eine Möglichkeit mir ein Praktikum in England anzubieten. Ich habe die zuständige Person in Leverkusen kontaktiert und meine Bitte wurde weitergereicht. Ich habe mich für sechs Monate entschieden beginnend  mit September, da ich so die restliche Zeit des Jahres mich mit den Universitäten beschäftigen könnte.

Ein paar Wochen später kam eine Antwort: Es gäbe eine Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren. Ich würde bei einer Gastfamilie untergebracht werden. Dies würde aber in Church Crookham, Fleet liegen – etwa eine halbe Stunde mit dem Auto von Bracknell entfernt, wo ich arbeiten würde. Man, war ich froh – in meiner Erleichterung (die Wochen davor habe ich in immerwährender leichter Panik verbracht) habe ich mir das Leben in England schon vorgestellt.

So habe ich einen Platz als Praktikantin im Education Centre des Bracknell Forest Council in Bracknell bekommen. Das Education Centre liegt im zweiten Stock des Easthampstead Parks – einem alten Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Es ist ein Centre für Meetings, Seminare und verschiedene Konferenzen für bildungstechnische Themen/Bereiche, die vom Council, Lehrern und anderen Personen und zwar nicht nur von Bracknell Forest genutzt werden.

Das könnte nur gut werden.

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Bracknell

Ich hätte mir aber nicht einmal im Traum vorgestellt, dass es in drei Punkten Probleme geben sollte: Bei der Registrierung beim Hausarzt, beim Eröffnen eines Bankkontos und beim (öffentlichen) Verkehr.

In der ersten Woche haben wir versucht mich beim Arzt zu registrieren und ein Bankkonto zu eröffnen. Das schien leichter gesagt als getan: Beim Arzt brauchten sie eine Bescheinigung, dass ich in England unter einer bestimmten Adresse lebe, die aber von einer offiziellen Person (in meinem Fall mein Arbeitgeber) erstellt werden soll. Bei der Bank wollten sie eine „Bescheinigung“ von einer offiziellen Person, um sicherzugehen, dass ich die bin, als die ich mich ausgebe. Das könnte in diesem Fall nur mein Hausarzt in England sein. Also kurz gesagt: Ohne Arztbrief kein Bankkonto und ohne Adressbescheiningung von meinem Arbeitgeber keine Registrierung beim Arzt.

Nachdem ich den Brief von meinem Arbeitgeber gekriegt habe, der besagt, dass ich in England unter einer bestimmten Adresse wohne, sind wir wieder zur Arztpraxis gegangen. Diese konnte mich nicht registrieren, da ich nicht im vorgeschriebenen Viertel lebe und sie nicht für mich zuständig sind. Das ist wohl eine der neueren Regelungen, da meine Gasteltern dort registriert sind.

Währenddessen erkundigte ich mich noch bei einer weiteren Bank: Diese würde nur ein Bankkonto für mindestens zwölf Monate öffnen. Ich wollte aber nur für sechs Monate.

Im Oktober war ich dann endlich bei meiner zuständigen Arztpraxis registriert. Diese konnten auf meine Anfrage nach dieser Adressbescheinigung nicht weiterhelfen, da sie nicht berechtigt sind die Angaben zu bescheinigen, die ich ihnen angegeben habe. Zum Glück haben sie aber „Lloyds Bank“ vorgeschlagen, die so etwas nicht braucht.

Als ich nun endlich den Termin bei ihnen hatte und leicht aufgeregt in der Filiale von Fleet angekommen war, musste ich lesen, dass diese geschlossen war und dies schon, als ich den Termin gemacht habe. Voller Panik rief ich sie an und vereinbarte einen neuen Termin in der Filiale von Farnborough, nachdem man mich gefragt hatte, ob ich denn keine Benachrichtigung wegen der geschlossenen Filiale bekommen hätte und sie sich entschuldigt hatten.

Ab da ging es ohne Probleme – ich brauchte nur meinen Personalausweis um ein Bankkonto zu eröffnen, so wie es hätte sein sollen – wir sind ja alle in der EU.

Somit wurde ich in der zweiten Woche vom November stolze Besitzerin eines englischen Bankkontos. Und ich dachte, dass hätte sich im September schon klären können.

Also: Im Voraus recherchieren, was  für Arzt und Bank nötig ist. Das habe ich definitiv gelernt.

Doch die guten Seiten überschatteten längst die schlechten:

In England wurde ich wunderbar von meiner Gastfamilie empfangen und mit gutem Essen und interessanten Geschichten verwöhnt. Ich verstehe nun die Angewohnheit der Engländer mit allen möglichen Zitronenkuchen, trotzdem ist er für mich noch ein wenig eigenartig andere „Kuchen“ mit Fisch oder Fleisch „meat pies“ etc zu füllen. Außerdem speichert man automatisch durch die vielen Kochsendungen und natürlich dem „Great British Bake Off“ viele Tipps und Tricks in der Kochwelt ab.

Trotz der zweistündigen Anfahrt zum Arbeitsplatz mit drei Bussen (hier fahre ich natürlich nicht mit dem Auto), freue ich mich immer wieder darauf. Die Leute sind unglaublich nett und du hast das Gefühl sofort dazugehören. Sofort wurde ich Mitten ins Geschehen gebracht/geworfen: Die Gäste der verschiedenen Seminare, die jeden Tag abgehalten werden, werden von uns mit Kaffee, Tee und Gebäck versorgt und die bestellten belegten Sandwiches, Brötchen, Lunches von uns ausgepackt. Die Bestätigungsbriefe müssen verschickt und die Rechnungen bezahlt werden.

Mein Platz ist im Ressourcenraum, in dem sie Lehrer des Bereiches des Bracknell Forest Lehrbücher, CDs, Romane und Spielzeuge ausleihen können. Um dies einfacher zu gestalten sind wir gerade im Prozess einen Onlinekatalog zu erstellen und die Ressourcen zu digitalisieren.

Zuerst kommen aber immer die Gäste der verschiedenen Meetings und Seminare. Und noch eine neue Entdeckung für mich: Briten können ohne Kekse nicht leben. Es gibt so viele und verschiedene Variationen und alle unglaublich lecker – da versteht man wie wichtig sie sind.

Also: Ohne Kekse geht gar nichts.

Am Ende des Tages kann ich dann meine „Heimreise“ wieder mit drei Bussen antreten. Denn das war ein nächster Schock: Erstens, die meisten Busse haben nur Eingangstüren, sodass zuerst alle Leute aussteigen, bevor andere einsteigen (und das in ruhiger, geordneter Form): Der Erste der einstieg, war auch meistens der erste, der an der Haltestellte gewartet hat und zwar nicht vom Ort sondern von der Wartezeit ausgegangen. Und Zweitens der Verkehr und die Staus, die gefühlt überall wie aus dem Nichts auftauchen. Dass die Autobahnen voll waren, war nichts Neues für mich – das ist in Deutschland gang und gebe – aber das normale Straßen überfüllt waren, das war etwas Neues für mich.

Es gibt hier einfach zu viele Autos auf zu schmalen Straßen und wenn irgendetwas schief läuft, fühlt es sich so an, als ob das ganze System zusammenbrechen würde. Ich bin aber auf den öffentlichen Verkehr angewiesen und möchte nicht von meiner Gastfamilie abhängig sein.

So ist es sehr stressig für mich im Bus im Stau zu sein und zu hoffen, wir kommen noch an bevor der vorletzte Bus, der mich nach Hause bringt, abfährt.

Also: Man sollte die Zeitangaben in den Busfahrplänen in der südöstlichen Region Englands eher als eine mögliche Richtlinie ansehen.

Dabei tragen die Busfahrer gar keine Schuld, da sie versuchen pünktlich zu kommen und dir immer behilflich zu sein. Ich habe das in Deutschland nie so richtig bemerkt. Hier ist es aber angebracht den Fahrer zu begrüßen und ihm am Ende zu danken. Das hat einen positiven Effekt: Beim Zuspätkommen ist man nicht mehr so sehr frustriert, weil die Busfahrer ja auch Menschen sind und auch nichts dafür können.

Also: Der Verkehr kann (besonders in der Rush hour) besonders träge sein. Man sollte sich darauf einstellen und ruhig mit dem Nachbar plaudern und dich beim Busfahrer am Ende bedanken.

lisa03Der erste Eindruck also: Wow! Eigentlich doch ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Obwohl in der Politik und der Wirtschaft hier nicht alles immer so rund läuft, sind die Menschen hier immer freundlich und höflich und irgendwie auch auf den Straßen viel gesprächiger als in Deutschland. Vielleicht kann sich ja Deutschland da etwas abschauen.

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Lehrerin aus Leverkusen besucht Schule in Bracknell und versucht Lukas Podolski zu treffen

Arnd (l), Podolski und Petra Schütte

Schreibt Petra Schütte :

Als Chemie- und Sportlehrerin der Gesamtschule Schlebusch in Leverkusen mit über 20 Jahren Berufserfahrung hegte ich schon seit einiger Zeit den Wunsch, einmal einen Einblick in das englische Schulleben zu bekommen. Und Anfang Mai bekam ich dann die erhoffte positive Nachricht vom Bracknell Forest Council. Sie teilten mir mit, dass das Science Department der Edgbarrow School mich als Besucherin aufnehmen würde. Den Kontakt zum Bracknell Forest Council hatte eine Kollegin über den Opladener-Geschichtsverein hergestellt. Da die Sommerferien in England deutlich später beginnen, konnte ich meine erste und zweite Sommerferienwoche für den Besuch in England nutzen. Meine Fragen zum Aufenthalt (z.B. Anreise, Unterkunft, Fahrradausleihe) wurden durch die freundliche und unterstützende Hilfe durch Lyn Gash (Headteacher’s Personal Assistent) per Mail im Vorfeld geklärt. Zudem besorgte ich mir die aktuell an der Edgbarrow School eingeführten Chemiebücher, um mich bereits mit dem englischen Fachvokabular vertraut zu machen. Im Internet konnte ich mich im Vorfeld schon mit Hilfe der Schulhomepage und des Ofsted-Reports über die Schule informieren.

Mein Aufenthalt in Crowthorne dauerte von Montag, dem 29.6. bis Mittwoch, dem 8.7. 2015.
Anna MacKenzie-Dodds (Head of Science) begrüßte mich herzlich an der Schule, versorgte mich mit den ersten Infos und erstellte mir einen Stundenplan. Ich bekam die Gelegenheit im Naturwissenschafts- und Chemieunterricht zu hospitieren und konnte an verschiedenen außerunterrichtlichen Veranstaltungen (z.B. Sportfest, Einführungsveranstaltung neue 7er, Konferenz der Science Lehrer, morgendliche Registration, Pausenaufsicht) teilnehmen. Darüber hinaus nutzte ich vielfältige Möglichkeiten nach den jeweiligen Unterrichtsstunden und in den Pausen mit den Lehrer-Kollegen ins Gespräch zu kommen. So bekam ich interessante Einblicke in das Schulleben und die Lern- und Arbeitsatmosphäre in der Edgbarrow School.

Als besonders positiv ist mir der sehr freundliche und wertschätzende Umgang miteinander aufgefallen. Dazu gehören der unterstützende und sehr lobende Umgang mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht und die durch Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit gekennzeichnete Zusammenarbeit innerhalb und zwischen dem pädagogischen und nicht-pädagogischen Personal. Darüber hinaus ist mir eine in deutschen Schulen nicht – in diesem Maße – bekannte Unterstützung durch das nicht-pädagogische Personal aufgefallen. In diesem Zusammenhang ist eine große Anzahl von Mitarbeitern im Bürobereich zu erwähnen, die mit den unterschiedlichsten Aufgaben – zur Unterstützung der Schüler und Lehrer – betraut sind und drei technische Assistentinnen, die ausschließlich für die Vorbereitung und die Nachbereitung des experimentellen Naturwissenschaftsunterrichts zuständig sind. Neben der – schon im Offsted Report erwähnten – besonders guten Lern- und Arbeitsatmosphäre waren es vor allem die überaus engagierten und freundlichen Naturwissenschaftslehrer, die dazu beitrugen, dass mein Besuch in der Edgbarrow School für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Meine Freizeit vor Ort nutzte ich zur Erkundung der näheren Umgebung zu Fuß, mit dem – vom sehr netten Schulhausmeister – ausgeliehenen Fahrrad oder mit dem Zug. Ich besuchte Bracknell, Reading und den Dinton Pastures Country Park bei Wokingham, und das bei überragend schönem Wetter.
Für den krönenden Abschluss meiner England-Reise sorgten fünf gemeinsame Tage mit meinem Ehemann und den zwei Söhnen in London. Im Emirate-Stadion des FC Arsenal mussten wir mit der lebensgroßen Abbildung des deutschen Fussballnationalspielers Lukas Poldolski Vorlieb nehmen. Leider war er schon Richtung Istanbul zu seinem neuen Arbeitgeber abgereist…

* OFSTED : Office for Standards in Education, Children’s Services and Skills.

 

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Ein Brief aus Bournemouth

europeflagVon Horst Tippkötter

2014   –   was für ein denkwürdiges, erregendes Jahr neigt sich seinem Ende zu, für meine Familien in Deutschland, in England und in Schweden, für unsere drei Heimatländer, für ganz Europa.

Zuerst die mit Abstand wunderbarste Nachricht: Wir waren beglückt, dass unser Sohn und seine Frau im April Eltern eines gesunden, hübschen und bezaubernden kleinen Jungen geworden sind. Er heißt Florian Rafael und wird im Dezember getauft. Wie schön, wie ermutigend, auch für die Großeltern, die nicht tagein, tagaus die unmittelbare Verantwortung für den kleinen Jungen tragen, für den deutschen Opa und die englische Grandma, oder, wie man in Schweden sagt, für „farfar“ (den Vater des Vaters) und „farmur“ (die Mutter des Vaters), und natürlich gleichermaßen für „murmur“ und „murfar“.

2014   –   das ist  auch das  Jahr vieler Gedenktage gewesen, allen voran des Gedenkens an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren, des „Großen Kriegs“, wie er bis heute in Großbritannien genannt wird.

Ich habe in den vergangenen Monaten, zusammen mit vier deutschen Freunden, viel über die Vorgeschichte dieser europäischen „Urkatastrophe“ gelesen und diskutiert und stets gehofft, mehr über die Ursachen, Anlässe und Lehren zu erfahren, die dieses tragische Kapitel  der Geschichte Europas für uns heutige Bürger enthält.

Das von dem an der Universität Cambridge lehrenden Historiker Christopher Clark verfasste Buch „Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ hat mir dabei besonders gute Dienste geleistet, zumal es die bei uns in Deutschland über Jahrzehnte dominierende These von der Alleinschuld Deutschlands am Ausbruch des Ersten Weltkriegs begründet in Frage stellt.

2014   –   das war auch das Jahr der Wahlen zum Europaparlament im Mai. Aus diesem Anlass  habe ich im Vorfeld dieser Wahlen zusammen  mit meiner englischen Frau Patricia das Schlachtfeld an der Somme in Rancourt besucht, um meines Onkels Heinrich Horstmann zu gedenken, der am ersten Tag der Sommeschlacht am 1. Juli 1916 bei Thiepval gefallen ist und vermutlich nach dem Krieg in einem Massengrab bei Rancourt beigesetzt wurde. Wir haben an ihn und seine Kameraden gedacht, an die mehr als 800.000 gefallenen britischen Soldaten, an die französischen Gefallenen und an die aus vielen anderen Nationen stammenden jungen Männer, die in diesem Krieg umkamen, die zuvor vermutlich ein glückliches Leben führten, bis dieser Krieg sie verschlang, Kanonenfutter…

Helmut Kohl, der große deutsche Bundeskanzler, hat immer nachdrücklich die Ansicht vertreten, dass „Europa“ eine Frage von Krieg und Frieden sei und bleibe. Lange Zeit haben selbst Angehörige meiner Generation, die den Zweiten Weltkrieg noch als Kinder miterlebt haben, das für eine Übertreibung gehalten.

Wenn ich allerdings das Ergebnis der Wahlen zum Europaparlament betrachte, wenn ich an die anschwellende Woge des wieder erstarkenden Nationalismus und Populismus denke, wenn ich Herrn Putin sehe, der offenbar das Russische Imperium wieder errichten will („Russland ist, wo Russen leben!“), dann sind meine Schlussfolgerungen als europäischer Bürger, dessen Familien in drei Ländern leben, eindeutig:

Fallt nicht auf die nationalistischen und populistischen Rattenfänger herein!

Habt keine Angst vor ihnen!

Bleibt gelassen und tretet konsequent für Freiheit und Frieden ein, 

in Europa und in der Welt.

Die Probleme des europäischen Einigungs- und Verständigungsprozesses, die oft genug berechtigten Anlass zur Kritik geben, werden wir mit Geduld und  Toleranz und auf demokratische Weise lösen. Das Gedenken an die zahllosen jungen Menschen, die ihr Leben für ihre Heimat, für Freiheit und Frieden in Europa einsetzten und verloren, wird uns dabei helfen:

We will remember them!

 

Horst Tippkötter
Horst Tippkötter

OStD i.R. Dr. Horst Tippkötter, Leiter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Leverkusen von 1986 – 2001, stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises Bracknell Leverkusen e.V. von 2001 – 2006, Mitglied der Europa-Union Leverkusen seit vielen Jahren, lebt in Bergisch Gladbach und Bournemouth.

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Bracknell-Leverkusen – Austausch

newsletter 22 07 2014  issue 4 final draft_Page_1_Image_0005Ende Juni 2014 besuchte eine Grupppe der ‘Bracknell Forest Jugend Forum” unsere Partnerstadt Leverkusen für 6. Tage. Wir trafen auch auf eine Gruppe aus Finnland ebenfalls mit Leverkusen partnerschaftlich verbunden. Unsere Unterkunft in Leverkusen war das Jugendzentrum “Lindenhof”, trotz eines sehr engen Plans haben wir vielmehr zu sehen bekommen.

Wir besuchten den Leverkusener Bürgermeister in seinem neu errichteten Rathaus. Wir hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen und heraus zu bekommen, welche Mitspracherechte die Jugend in Leverkusen hat. Darauf folgten eine Stadtbesichtigung, eine Sesselbahnfahrt, leckere Waffeln, der Besuch eines 25 Jahre bestehenden Mädchenclubs im kürzlich fertiggestellten Jugendzentrums. Auf einer Tagestour mit öffentlichen Verkehrsmitteln lernten wir Bonn – die frühere Hauptstadt – kennen und fuhren auf dem Rückweg mit dem Schiff nach Köln. Besuche in Köln – Schwimmbad und Zentrum – gaben uns allen einen guten Eindruck von dem, was Deutschland zu bieten hat. Genauso wie das Barbecue mit den deutschen Bratwürsten.

Max Ranger, Mitglied des Youth Council von Bracknell-Forest, sagte: “Was mich am meisten an dieser Reise interessierte war den Bürgermeister und den Ratssaal zu sehen und die Gelegenheit zu haben, die Angebote an die Leverkusener Jugend zu verstehen und welche Mitspracherechte sie hat.”

Jack Ranger, DMYP Bracknell Forest: “Das Größte dieser Reise war für mich der Besuch und die Erkundung des Kölner Doms.”

Die Verwaltungen beider Städte halfen die Kosten der Reise zu finanzieren. Diese freundliche Unterstützung verhalf 11 von uns zur einmaligen Erfahrung, mehr

voneinander zu lernen und Spaß miteinander zu haben. Dieser Austausch gab uns außerdem die großartige Gelegenheit, neue Freunde zu finden, neue Sprachkenntnisse zu erwerben und kulturelle Unterschiede zu erfahren.

 

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Die Schwesternstädte zur Zeit des 1. Weltkrieges

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Teilnehmer des regionalen Wissenschaftskurs der Klasse 8 des Lise-Meitner-Gymnasiums (Leverkusen) planen eine Ausstellung zum 1. Weltkrieg.

Sie haben an AUGENBLINK geschrieben und um Beiträge Brackneller Schulen gebeten. Sie definieren; regionale Wissenschaft sei eine Mixtur von Geschichte, Geografie und Politik.

Die Ausstellung mit dem Titel “Schwesternstädte zur Zeit des 1. Weltkriegs” wird ihren Höhepunkt im September 2014 haben. Die Schüler fügen hinzu, sie wären glücklich, wenn Studenten von Bracknell daran teilnehmen. Sie werden das Thema auch mit Zeichnungen illustrieren.

Kontaktiert bitte die Newsdesk- seihe unten, um herauszufinden, wie ihr dazu beitragen könnt!

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Das deutsche Schulsystem in Kurzfassung

KaetheKolwitz01cd6 jährige Kinder sind schulpflichtig unabhängig von der Nationalität oder dem Bundesland (Wir haben davon 16 in Deutschland). Die Kinder müssen bis zum 18.Lebensjahr zur Schule gehen.

Die Oberschüler lernen 10 Jahre und danach (was von ihrem Abschluss abhängig ist) fahren sie mit ihren Studien fort oder sie lernen an einem Kolleg und machen gleichzeitig eine Berufsausbildung.

Die Schule beginnt nach den Sommerferien. Wann diese zu Ende sind, hängt von den verschiedenen Bundesländern ab. Die Sommerferien sind 6 Wochen lang und die anderen (Ostern, Pfingsten, Herbst und Weihnachten) zusammen 7 Wochen.

Bildung (Unterricht) ist kostenlos und die meisten Schulbücher auch. Wir haben keine Schuluniformen.

Das deutsche Schulsystem ist dreigliedrig. Die Grundschule von 6 bis 10 Jahren ist das erste System außer in Berlin und Brandenburg 2 Jahre länger. Das zweite ist die Sekundarschule, welche 4 verschiedene Schultypen anbietet:

a. die Hauptschule: Grund-und Allgemeinbildung bis zu 10. Klasse.

b. Realschule: Schüler der Realschule erhalten eine umfangreichere Allgemeinbildung als die Hauptschüler.

c. Gymnasium:Den Schülern der 5. bis 12.Klasse werden höhere Lernniveaus geboten. Am Ende der 12.Klasse machen die Schüler Examen,um das Abitur zu schaffen.

Mit dem Abitur kann man an den Universitäten studieren.

Der 4.Typ der Sekundarschule enthält die 3 anderen Typen: Sie heißt Gesamtschule und lehrt die gleichen Fächer von der 5. bis zur 10. Klasse wie die anderen Schulformen.

Die Gesamtschule integriert organisatorische und pädagogische Inhalte der anderen Sekundarschulen, jedoch sind Fächer wie Mathe und Englisch von der 7.Klasse an unterteilt in fortgeschrittenem oder Basis-Kurs.

Wenn deine Noten gut genug sind und du bist in mindestens 3 Kursen für Fortgeschrittene, kannst du 3 Jahre weiterlernen und versuchen, das Abitur zu machen.

Unsere Schule ist eine Gesamtschule.

Unser Schulsystem ist ein wenig kompliziert wegen der 4 unterschiedlichen Schultypen und der vielen unterschiedlichen Bundesländer.

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Ein Shrewsbury Biskuit

shrewsbury-biscuitsEin Shrewsbury Kuchen, oft Shrewsbury Biskuit genannt, ist ein traditioneller englischer Nachtisch, der stark an Shortbread erinnert. Er bezieht seinen Namen von der englischen Stadt Shrewsbury wo man meint, er sei im Mittelalter entstanden.

Rezept

125g Butter, 1 geschlagenes Ei

125g Zucker, 225g Weizenmehl, geriebene Schale von 1 Limone oder Orange

2 Blätter Backpapier

Zubereitung:

Schlage Butter und Zucker hell und schaumig. Füge ein halbes Ei hinzu und verrühre alles gut. Rühre Mehl und Limonenschale ein und vermenge alles zu einem Teig mit einem…

Wenn nötig noch mehr Ei dazu, Du brauchst zum Ausrollen einen nicht kleberigen Teig.

Wende ihn auf einer leicht bemehlten Oberfläche und knete ihn leicht.

Rolle den Teig 5mm dick aus. Schneide mit einem Messer Rundstücke aus und lege sie auf die Backpapiere.

Backe sie bei 180 grad 15 Minuten im Backofen, bis sie fest sind und eine leicht bräunliche Farbe haben.

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Bracknells Grundschul-Leichtathletik-Hallenmeisterschaften

bfc_sport03deLetzte Woche machten sich sich Schüler(innen) von Bracknell Forest auf den Weg ins städtische Freizeitzentrum, um an der ersten Runde der Hallenleichtathletikwettkämpfe der Grundschulen teilzunehmen. Organisiert von der Gemeinde ” Young People in Sport Scheme” zusammen mit dem Englischen Leichtathletikverband kämpften 23 Schulen aus Bracknell um einen Platz im Finale, das später im Monat stattfindet.

Unter den ersten, die sich einen Platz in dieser Kraftprobe sicherten,waren das Collage Town, Meadow Vale, Whitegrove, Ascot Heath, St. Joseph und Uplands. Später kamen noch Winkfield St. Mary`s, Binfield St Michael´s (Sandhurst), Sandy Lane, Harrmans Water und Wooden Hill dazu.

Die Meisterschaft wird mit so vielen hoch motivierten Schulen in 2 Gruppen eigeteilt mit je 6 Spitzenteams für jeden Ausscheidungskampf für die Finalqualifikation. Für diese Wettkampfart werden traditionelle Leichtathletikdisziplinen sicheren Hallenbedingungen angepasst.

Die erste Phase der technischen Disziplinen war genauso aufregend wie die harte Arbeit der Athleten,die Punkte für ihr Team sammelten.

Als nächstes waren die Einzelathleten auf der Bahn und mit dem rest ihres Teams hinter sich, steigerten sie alle verfügbaren kräfte, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

Die 2-Runden-Staffeln beruhigten etwas, waren aber genauso kampfbetont mit zahlreichen Führungswechseln.